Wie Miriam Schenk ihr Buchungssystem ohne technische Vorkenntnisse einrichtete
Miriam Schenk verwaltete ihre Radtouren am Bodensee anfangs mit einer Excel-Tabelle und verlor dabei dreimal Buchungen durch Doppelvergaben.
Sie suchte nach einer bezahlbaren Lösung ohne monatliche Fixkosten. Nach Recherche auf 14 Plattformen entschied sie sich für ein System namens SimplyBook, das bis zu 50 Buchungen monatlich kostenlos anbot. Die Einrichtung dauerte sechs Stunden an einem Samstag.
Der Aufbau folgte einer klaren Reihenfolge
Miriam legte zuerst ihre vier verschiedenen Touren als separate Angebote an. Dann definierte sie Zeitslots: Samstags um 9 Uhr und 14 Uhr, sonntags nur um 10 Uhr. Sie begrenzte jede Tour auf maximal 12 Teilnehmer und aktivierte automatische Bestätigungsmails. Die Textvorlagen schrieb sie selbst und testete sie mit ihrer Nachbarin als Testkunde.
Die Zahlungsabwicklung löste sie pragmatisch.
Statt sofortiger Online-Zahlung verlangte sie eine Anzahlung von 30 Prozent per Überweisung innerhalb von fünf Tagen. Den Rest kassierten sie vor Ort bar. Das System sendete automatisch Zahlungserinnerungen nach drei Tagen. Von 67 Buchungen in den ersten zwei Monaten zahlten 61 pünktlich, sechs stornierte sie wegen Nichtzahlung.
Ihr größter Zeitgewinn: automatische Kalenderintegration. Das System synchronisierte sich mit ihrem Google-Kalender und verhinderte Überschneidungen. Sie verbrachte nun 20 Minuten wöchentlich mit Buchungsverwaltung statt täglich 45 Minuten. Die eingesparte Zeit nutzte sie für die Entwicklung neuer Tourenrouten.